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Liveticker Wahl in Mecklenburg-Vorpommern: CDU laut vorläufigem amtlichen Endergebnis raus

Heute wählt Mecklenburg-Vorpommern einen neuen Landtag. Rund 1,3 Millionen Wahlberechtigte können bis 18 Uhr ihre Stimme abgeben. Im Liveticker berichten wir über den Wahltag, die Prognose, Hochrechnungen, Reaktionen und alle Ergebnisse.
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  • 20.09.2026 23:49 Uhr

    23:49 Uhr

    Das vorläufige amtliche Endergebnis: CDU raus, AfD vorn

    Das vorläufige amtliche Endergebnis der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ist da und bestätigt die Sensation: Die CDU von Bundeskanzler Friedrich Merz ist erstmals in ihrer Geschichte aus einem Landtag rausgeflogen. Nach den Zahlen, die von der Landeswahlleitung in Schwerin kurz nach 23:30 veröffentlicht wurden, kommt die CDU nur auf 4,9 Prozent und scheitert damit an der Fünfprozenthürde.

    Als stärkste Kraft ging, wie es sich schon den Abend über abzeichnete, die AfD mit 38,2 Prozent hervor, auf Platz 2 kommt die SPD der Amtsinhaberin Manuela Schwesig mit 35,5 Prozent. Außerdem schafften es noch Die Linke mit 6,5 Prozent und Bündnis 90/Die Grünen mit 5,7 Prozent über die Fünfprozenthürde. Das BSW holt 4,8 Prozent der abgegebenen Stimmen und hat es nicht in den künftigen Landtag in Schwerin geschafft.

    SPD und Die Linke mussten gegenüber der letzten Landtagswahl Verluste hinnehmen, während die AfD ihren Stimmenanteil mehr als verdoppelte. Die FDP, die 2021 noch 5,8 Prozent holen konnte, verliert 4,8 Prozent und ist mit nur noch 1,0 Prozent nicht mehr im Landtag Mecklenburg-Vorpommerns vertreten. Sie ist nur noch in vier Bundesländern Parlamentspartei: Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein.

    Die Wahlbeteiligung lag in diesem Jahr bei 78 Prozent, 7,2 Prozentpunkte mehr als 2021.

  • 22:34 Uhr

    CDU sowohl bei ARD als auch bei ZDF unter fünf Prozent

    Der Wahlticker meldet sich nach Dienstschluss mit einer überraschenden Entwicklung zurück: In jüngsten Hochrechnungen bei ARD wie auch bei ZDF zur Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern liegt die Kanzlerpartei CDU bei 4,9 Prozent und würde, wenn dieser Trend anhält, an der Fünfprozenthürde scheitern. Es wäre das erste Mal, dass die CDU in einem Bundesland an der Fünf-Prozent-Hürde scheitert und den Einzug in ein Landesparlament verpasst.

    Auch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) sehen sowohl infratest dimap (ARD) und die Forschungsgruppe Wahlen (ZDF) weiterhin bei 4,9 Prozent. 

  • 21:10 Uhr

    CDU und BSW bangen um Einzug in den Landtag

    In Mecklenburg-Vorpommern triumphiert laut letzter Hochrechnung (von 21.05 Uhr) die AfD lmit 37,9 Prozent knapp vor der SPD mit 35,7 Prozent. Gleichzeitig kämpft die CDU mit rund 5,0 Prozent ums politische Überleben und muss noch zittern.

    Schaffen die Christdemokraten den Einzug in den Landtag, gewinnt die SPD einen möglichen Koalitionspartner hinzu. Fällt die CDU dagegen unter fünf Prozent, gehen ihre Stimmen bei der Sitzverteilung verloren. Das Gleiche gilt für das BSW, das derzeit mit 4,9 Prozent knapp nicht in den Schweriner Landtag kommt. Dadurch werden die übrigen Parteien stärker, die Zahl möglicher Bündnisse schrumpft und die Regierungsbildung wird deutlich komplizierter. An wenigen hundert Stimmen könnte sich entscheiden, ob Ministerpräsidentin Manuela Schwesig mehrere Regierungsoptionen hat, oder ob die Machtverhältnisse im Schweriner Landtag spürbar schwieriger werden.

    Die Linken verlieren deutlich und stehen bei 6,7 Prozent, die Grünen ziehen mit 5,4 Prozent wohl ebenfalls ins neue Parlament ein. Die FDP hat sich dagegen mit 1,0 Prozent aus einem weiteren Landesparlament verabschiedet.

  • 20:55 Uhr

    BSW-Vorsitzender will "Demokratie" statt Koalition mit AfD

    Peter Schabbel, der Vorsitzende des BSW-Landesverbandes von Mecklenburg-Vorpommern, sagte auf der Wahlparty seiner Partei: "Wir wollen nicht mit der AfD koalieren, sondern Demokratie für unser Land." Er bedankte sich am Abend noch einmal bei allen Mitstreitern.

  • 20:35 Uhr

    CDU laut Hochrechnung nur noch bei fünf Prozent

    Der aktuellen ARD-Hochrechnung zufolge liegt die CDU nur noch bei fünf Prozent. Bei der Prognose um 18 Uhr lagen die Christdemokraten noch bei 5,5 Prozent. Kommt es für die Christdemokraten noch zum absoluten Super-GAU? Das BSW liegt der aktuellsten Hochrechnung zufolge bei 4,9 Prozent und würde somit – wieder einmal – knapp an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern. Berechnet wurden bisher 1.521 von 1.974 Wahlbezirken.

  • 20:33 Uhr

    AfD punktete besonders bei Nichtwählern

    Der ARD zufolge konnte die AfD besonders bei Nichtwählern punkten. Infratest dimap zufolge gaben 67.000 Nichtwähler ihre Stimme der AfD. Von der SPD wanderten 45.000 zur AfD ab, 28.000 von der CDU und 15.000 von der FDP.

  • 20:00 Uhr

    CDU-Fraktionschef spricht von "Katastrophe"

    Sebastian Ehlers, Oberbürgermeister von Schwerin und zuvor Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion: "Es wird noch ein langer Abend. Das Ergebnis ist eine Katastrophe, das brauchen wir nicht schönreden." Regulär tritt morgen um 18 Uhr der Landesvorstand zusammen.

  • 19:39 Uhr

    Neue Hochrechnung lässt BSW an der 5-Prozent-Hürde kratzen

    So fällt laut Forschungsgruppe Wahlen die Hochrechnung von 19:27 Uhr aus:

    • SPD: 35,9 Prozent
    • AfD: 37,9 Prozent
    • CDU: 5,2 Prozent
    • Linke: 6,5 Prozent
    • Grüne: 5,4 Prozent
    • FDP: 1 Prozent
    • BSW: 4,9 Prozent
  • 19:31 Uhr

    Chrupalla sieht AfD-Regierungsauftrag in Schwerin

    Im ZDF wird AfD-Chef Tino Chrupalla gefragt, wie sehr es ihn störe, dass seine Partei nicht regieren kann, da keine Partei mit der AfD koalieren will. Chrupalla verweist auf den "Regierungsauftrag" in Mecklenburg-Vorpommern:

    "Wir werden alle Parteien zu Gesprächen einladen."

    Die anderen Parteien müssen sich "anschlussfähig machen", sagt er. Das Statement von Bundeskanzler Friedrich Merz nennt Chrupalla "dürftig" – und fordert seinen Rücktritt.

  • 19:22 Uhr

    Banaszak: Grüne wollen in Berlin und MV regieren

    Grünen-Chef Felix Banaszak geht davon aus, dass seine Partei sowohl in Berlin als auch in Mecklenburg-Vorpommern an der nächsten Regierung beteiligt sein wird. Mit Blick auf Mecklenburg-Vorpommern sagte er der ARD, er erwarte, dass die Grünen "Teil der nächsten Landesregierung" werden. Das gelte auch für Berlin. "Das heißt, das Gewicht der Grünen wird in den nächsten Monaten steigen", sagte Banaszak.

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