Liveticker Ukraine-Krieg – Russlands Armeechef inspiziert Truppenverband West: Vormarsch geht weiter

16.05.2026 08:03 Uhr
08:03 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 138 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr am Freitag bis 6 Uhr am Samstag (MESZ) 138 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kursk, Rostow, Orjol, Tula, Kaluga, Lipezk, Rjasan, Smolensk und Twer, über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim, dem Großraum Moskau sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
07:29 Uhr
Russlands Generalstabschef inspiziert Truppenverband West: Vormarsch geht weiter

ArchivbildSputnik Der Chef des Generalstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation, Waleri Gerassimow, hat den Truppenverband West inspiziert, der an der militärischen Sonderoperation in der Ukraine beteiligt ist. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau am Samstagmorgen mitteilte, habe sich Gerassimow vom Befehlshaber des Truppenverbands, Generaloberst Sergei Kusowlew, über die Situation an der Kontaktlinie informieren lassen. Er habe sich auch Berichte von Kommandeuren diverser Einheiten über die Erfüllung von Kampfaufgaben angehört. Den genauen Ort und Zeitpunkt der Visite gab die Militärbehörde nicht bekannt.
Nach Angaben des Ministeriums hob Gerassimow bei der Inspektion die jüngsten Erfolge des Truppenverbands West im Gebiet Charkow hervor. Die russischen Truppen seien an einem rund 350 Kilometer langen Frontabschnitt im Vormarsch. Zuletzt seien die Ortschaften Kutkowka und Borowaja befreit worden. Nun werde um die Ortschaften Welikaja Schapkowka, Schijkowka, Nowy Mir, Druscheljubowka und Tscherneschtschina gekämpft. Der Generalstabschef wurde mit den Worten zitiert:
"Die Stoßtruppen der 25. Armee setzen die Straßengefechte zur Befreiung der Stadt Krasny Liman fort, die ein größeres Verwaltungszentrum und ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt ist. Unter unserer Kontrolle befinden sich schon 85 Prozent des Stadtgebiets."
Anschließend zeichnete der Generalstabschef die Armeeangehörigen, die sich bei den Gefechten hervorgetan hatten, mit Staatsorden aus und dankte ihnen für ihren Mut.
15.05.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:55 Uhr
"Die Entscheidung ist gefallen" – Scott Ritter warnt vor russischem Schlag gegen Europa

In einem Interview für den YouTube-Podcast Deep Dive zeichnet der ehemalige Offizier des US Marine Corps und einstige UN-Waffeninspekteur Scott Ritter ein düsteres Szenario für Europa. Ritter ist davon überzeugt, dass Russland die Entscheidung für einen direkten Schlag gegen westliche Ziele bereits getroffen hat und nur noch den richtigen Zeitpunkt abwartet.
Ritter argumentiert, dass Moskau durch die Überschreitung roter Linien und die westliche Unterstützung für die Ukraine nun gezwungen sei, Europa zu "bestrafen", bevor dieses seine militärischen Kapazitäten bis Ende des Jahrzehnts wieder aufbauen könne.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
21:34 Uhr
Sumy: Russische Streitkräfte haben ein ukrainisches F-16-Flugzeug abgeschossen

SymbolbildRIA Nowosti / Sputnik Wie der Koordinator der prorussischen Untergrundbewegung in Nikolajew Sergei Lebedew der Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet, wurde ein ukrainisches Kampfflugzeug vom Typ F-16 im Verlauf eines Luftkampfes über dem Gebiet Sumy abgeschossen.
Lebedew berichtet, dass die Einwohner der Stadt Krolewez im Gebiet Sumy gegen 11 Uhr morgens eine laute Explosion hörten. Kurz zuvor war ein mit Raketen bestücktes Flugzeug der ukrainischen Armee, das vom Boden aus zu sehen war, in östlicher Richtung über die Stadt geflogen. Die F-16 wurde von einer Rakete abgeschossen. Nach Angaben der Einwohner von Krolewez handelte es sich bei dem ukrainischen Kampfflugzeug um eine F-16, die aus Richtung Neschin kam, wo sich einer der ukrainischen Luftwaffenstützpunkte befindet. Lebedew merkt an:
"Das ukrainische Kampfflugzeug begann ein Ausweichmanöver, schaffte es aber nicht. Nach Aussagen von Anwohnern wurde die Maschine in zwei Teile gerissen, und die Trümmer fielen auf Felder außerhalb der Stadt."
21:15 Uhr
Austausch: Ukraine übergibt Briefe von Kriegsgefangenen an ihre Angehörigen in Russland
Der ukrainische Ombudsmann Dmitri Lubinez hat im Rahmen des heutigen Austauschs von Gefangenen und Gefallenen Briefe russischer Kriegsgefangener an ihre Angehörigen nach Russland weitergeleitet. Dies teilt die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa mit. In ihrem Telegram-Kanal schreibt sie:
"Meine Mitarbeiter haben vom ukrainischen Ombudsmann Briefe unserer Kriegsgefangenen an ihre Angehörigen erhalten. Das ist eine große Unterstützung für diejenigen, die warten und hoffen."
Lantratowa berichtet außerdem, dass Russland im Rahmen des Austauschs vier Einwohner des Gebietes Sumy an die Ukraine übergeben habe, die zuvor aus dem Kampfgebiet evakuiert worden waren.
20:54 Uhr
Ukrainische Truppen greifen Kulturpalast in Schachtjorsk mit fünf Drohnen an
Wie die Einsatzkräfte der Nachrichtenagentur TASS mitteilen, setzten ukrainische Streitkräfte bei einem Angriff am Morgen auf das Kulturhaus in Schachtjorsk (DVR) fünf FP-2-Drohnen ein. Ein Gesprächspartner der Agentur präzisiert:
"Es gab einen Angriff mit fünf FP-2-Drohnen. Alle auf das Kulturhaus."
20:28 Uhr
Moskau und Kiew tauschen Gefangene und Gefallene aus

Am Freitag haben Russland und die Ukraine einen umfassenden Austausch von Kriegsgefangenen und gefallenen Soldaten durchgeführt. Dabei kamen auf beiden Seiten jeweils 205 Soldaten aus der Gefangenschaft frei. Die russischen Soldaten befinden sich nach einer medizinischen Erstversorgung in Weißrussland auf dem Weg zurück in ihre Heimat.
Parallel dazu fand die Übergabe von Gefallenen statt: Russland übergab 526 Leichname ukrainischer Kämpfer an Kiew und erhielt im Gegenzug 41 gefallene Soldaten.
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19:59 Uhr
Medien: In Schweden festgehaltenes Schiff könnte an die Ukraine übergeben werden
Wie der Fernsehsender TV4 unter Berufung auf die schwedische Staatsanwaltschaft berichtet, könnte das von den schwedischen Behörden festgehaltene Schiff Caffa an die Ukraine übergeben werden. Der unter guineischer Flagge fahrende Frachter, der die Ostseekanäle durchquerte, war am 6. März in den Hoheitsgewässern Schwedens festgesetzt worden. Die überwiegend aus Russen bestehende Besatzung verließ das Land am 12. Mai. Zuvor hatte die ukrainische Staatsanwaltschaft ein Ersuchen an Stockholm gerichtet, in dem sie gefordert hatte, das Schiff "zu Ermittlungszwecken" an sie zu übergeben. In der Meldung des Fernsehsenders heißt es:
"Derzeit liegt das Schiff leer und verschlossen im Hafen von Trelleborg und wartet auf eine Entscheidung über seine mögliche Übergabe an die Ukraine."
19:29 Uhr
Ex-US-Oberstleutnant: Biden-Regierung log über Biolabore in der Ukraine
Die Regierung des ehemaligen US-Präsidenten Joe Biden hat bewusst gelogen, als sie behauptete, es gebe keine Biolabore auf dem Territorium der Ukraine. Dies teilt der pensionierte Oberstleutnant der US-Armee Earl Rasmussen am 15. Mai mit. Er erinnert in einem Interview mit RIA Nowosti daran, dass die damalige stellvertretende Außenministerin Victoria Nuland im März 2022 die Existenz von Biolaboren in der Ukraine eingeräumt hat, und betont:
"Ja, die Biden-Regierung hat gelogen oder betrügerisch gehandelt. Bei Anhörungen im Kongress räumte Nuland ein, dass es in der Ukraine biologische Forschungseinrichtungen mit potenziell gefährlichen Krankheitserregern gibt."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



