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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland führt massive Schläge gegen Hafeninfrastruktur in Odessa

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 14.08.2026 19:19 Uhr

    19:19 Uhr

    Gebiet Kursk: Mann fährt auf Sprengsatz und wird verletzt

    Bei der Feldarbeit ist im Gebiet Kursk ein 41-jähriger Mann auf einen Sprengsatz der ukrainischen Streitkräfte gefahren und dabei verletzt worden. Dies teilte der Gouverneur der Region, Alexander Chinstein, mit. Der Mann kam mit einem Drucktrauma in die Poliklinik des Zentralen Bezirkskrankenhauses von Rylsk. Laut dem Gouverneur sind die Verletzungen leicht. Für den Mann bestehe keine Gefahr. Er werde ambulant behandelt und ärztlich überwacht.

  • 18:54 Uhr

    Gebiet Cherson: Fünf Tote und 31 Verletzte durch ukrainische Angriffe

    Innerhalb einer Woche sind im Gebiet Cherson fünf Zivilisten getötet und 31 weitere verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Wladimir Saldo auf Telegram mit. Die Angaben beziehen sich auf den Zeitraum vom 7. bis zum 14. August. Zudem seien innerhalb einer Woche 144 ukrainische Kampfdrohnen vom Typ Flugzeug abgeschossen und elf explosive Gegenstände unschädlich gemacht worden.

  • 18:35 Uhr

    Lawrow zum Ukraine-Konflikt: "Wir werden viel härtere Methoden anwenden, um alles zu zerstören"

    Moskau werde als Reaktion auf ukrainische Terroranschläge härtere Methoden im Konflikt anwenden, so der russische Außenminister. Sergej Lawrow betonte zugleich, dass man sich dabei nicht auf Kiews Niveau herablassen werde. Inzwischen hat Moskau Selenskijs Vorschlag zu einer begrenzten Waffenruhe im Schwarzen Meer zurückgewiesen.

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  • 18:18 Uhr

    Mann stirbt zwei Tage nach Mobilisierung in ukrainischem Krankenhaus

    Zwei Tage nach seiner Mobilisierung ist ein Einwohner des Dorfes Kletenka im Gebiet Winniza in einem Krankenhaus gestorben. Eine Dorfbewohnerin berichtete, dass auf dem Leichnam Spuren von Gewalt festgestellt worden seien. Die Frau schrieb auf Facebook:

    "Am 7. August 2026 wurde Nikolai im Rahmen der Mobilisierung zum territorialen Rekrutierungszentrum (TZK) gebracht. Am 9. August kam seine Mutter zu ihrem Sohn. Er sagte ihr, dass er geschlagen worden sei. Noch am selben Tag starb Nikolai im Zentralen Bezirkskrankenhaus von Kasatin." 

    Laut ihren Angaben wurde die Familie erst zwei Tage später, am 11. August, über den Tod informiert. Als die Angehörigen den Sarg öffneten, sahen sie ein "blaues Gesicht mit Spuren von Verletzungen" sowie einen gebrochenen Arm, der mit unbekanntem Material verbunden war. Die Familie fordert eine objektive und umfassende Untersuchung der Todesumstände.

    Das ukrainische Portal Strana.ua berichtete hingegen unter Berufung auf die örtliche Polizei, der Mann sei nach einem Sturz aus dem Fenster einer Kaserne im zweiten Stock ins Krankenhaus eingeliefert worden und an den Folgen des Sturzes gestorben.

  • 17:50 Uhr

    Warum stellt Kiew Berichte über abgeschossene russische Raketen ein?

    Kiew hat die tägliche Veröffentlichung von Berichten über abgeschossene russische Raketen eingestellt. Offiziell wird diese Entscheidung mit Sicherheitsaspekten begründet, um zu verhindern, dass Russland die Effektivität der ukrainischen Luftabwehr einschätzen kann.

    Laut Vertretern des prorussischen Untergrunds gibt es jedoch einen anderen Grund: Die Ukrainer würden zunehmend Widersprüche zwischen den Angaben der ukrainischen Streitkräfte und der Realität feststellen, berichtet die Nachrichtenagentur TASS. Der Untergrund erklärte:

    "Während die Luftstreitkräfte meldeten: 'So viele von so vielen abgeschossen', zählten die Menschen in den Gebieten Odessa, Saporoschje und Dnjepropetrowsk die Einschläge selbst – und kamen auf ganz andere Zahlen."

    Dies sei der eigentliche Grund für die Änderung der Berichterstattung und nicht die Sicherheit. Zudem fehle der ukrainischen Armee zunehmend Munition für die Patriot-Systeme. Die Verbündeten könnten nicht schnell genug Nachschub liefern. Kiew kann diesen Umstand jedoch nicht offen eingestehen.

    Am Vortag erklärte Wladimir Selenskij, die Ukraine verfüge lediglich über ein Zehntel der benötigten Abfangraketen für Patriot-Systeme. Zuvor war es der Ukraine in einer Nacht nicht gelungen, auch nur eine einzige russische Rakete abzuschießen.

  • 17:33 Uhr

    Drohnenangriff auf Melitopol: Drei Verletzte an Bushaltestelle

    Der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, teilt mit, dass bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Stadt Melitopol drei Menschen verletzt wurden, die sich zum Zeitpunkt der Explosion an einer Bushaltestelle befanden.

    Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht, in dem sie die notwendige Hilfe bekommen.

  • 17:10 Uhr

    Miroschnik nennt Juli blutigsten Monat für Kinder

    Der Juli war laut einem Bericht des Sonderbeauftragten des Außenministeriums Russlands, Rodion Miroschnik, der "blutigste" Monat seit Jahresbeginn 2026, was die Zahl der durch ukrainische Angriffe getöteten und verletzten Minderjährigen angeht. In dem Bericht heißt es:

    "In diesem Zeitraum kamen 12 Kinder durch die Hand ukrainischer Kämpfer ums Leben, 55 weitere wurden verletzt."

    Seit Februar 2022 bis zum 31. Juli 2026 wurden demnach insgesamt 1.600 Minderjährige verletzt oder getötet. Davon starben 276, rund 1.400 trugen Verletzungen davon.

  • 16:47 Uhr

    Russlands Streitkräfte greifen ukrainische Hafeninfrastruktur an

    Russlands Verteidigungsministerium teilt mit, dass die russischen Streitkräfte weiterhin Häfen und Schiffe angreifen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden.

    Im Laufe des Tages wurden der Mitteilung zufolge folgende Treffer mit luftgestützten Präzisionswaffen und Kampfdrohnen gelandet:

    • im Hafen Odessa ein Treib- und Schmierstofftank, der für die ukrainischen Streitkräfte bestimmt war
    • im Hafen Juschny ein Lager mit Waffen, Militärtechnik und Ausrüstung der ukrainischen Streitkräfte.
  • 16:28 Uhr

    Sewastopol: Drei ukrainische Drohnen abgeschossen

    In Sewastopol wehrt das russische Militär aktuell einen Angriff der ukrainischen Streitkräfte ab. Gouverneur Michail Raswoschajew teilt mit, dass drei Drohnen in den Bezirken Gagarinski und Balaklawa bereits abgeschossen worden seien.

    In Sewastopol gilt seit 14:26 Uhr Moskauer Zeit Luftalarm.

  • 16:08 Uhr

    Belgorod: Ukrainischer Drohnenangriff auf Pkw – Mann schwer verletzt

    Im Gebiet Belgorod hat eine ukrainische Drohne ein Auto angegriffen. Dabei wurde ein Mann schwer verletzt und mit einem Schädel-Hirn-Trauma ins Krankenhaus eingeliefert, wie der regionale Einsatzstab mitteilte. Der Angriff ereignete sich demnach nahe dem Weiler Semeiny im Bezirk Rakitjanski. Das Fahrzeug wurde beschädigt.

    Durch die Detonation einer weiteren FPV-Drohne wurden zudem die Fenster eines Privathauses zerstört sowie das Dach und der Zaun beschädigt. Im Dorf Soldatskoje wurde ein Lastwagen durch einen Drohnenangriff beschädigt. Weitere Schäden wurden in mehreren Ortschaften der Bezirke Belgorod und Schebekino sowie im Bezirk Graiworon gemeldet.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.