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"Klarer Akt des Terrorismus" – Angriff auf Jugendfußballer im UN-Sicherheitsrat debattiert

Russland und Weißrussland thematisierten am Montag bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats den Angriff auf den weißrussischen Bus mit Jugendfußballern im russischen Gebiet Brjansk am 17. Juni. Die Vertreter beider Länder erklärten, dass die Beweislage eindeutig auf eine Täterschaft der Ukraine hinweist und forderten die entsprechenden UN-Institutionen auf, Stellung zu beziehen.

"Der Mangel an Mut und Prinzipien im UN-Sekretariat ist enttäuschend", so die stellvertretende UN-Botschafterin Russlands, Anna Jewstignejewa. "Warum kann es die Dinge nicht beim Namen nennen und angesichts der Tragödie im Gebiet Brjansk sowie anderer abscheulicher Verbrechen das Kiewer Regime als den offenkundigen Täter benennen? (...) Gleichzeitig werden unbegründete Anschuldigungen gegen unser Land von den UN-Sekretariaten ohne die notwendige Überprüfung sofort aufgegriffen."

Walentin Rybakow, der UN-Botschafter Weißrusslands, nannte Einzelheiten zur Kampfdrohne, die bei dem Angriff zum Einsatz kam. Er betonte, dass Weißrussland nicht am Konflikt beteiligt sei und jegliche "Ausübung von Druck, Einschüchterungsversuche, Ultimaten oder Drohungen, die sich gegen Weißrussland und seine Führung richten, inakzeptabel" seien.

Vorwürfe aus westlichen Ländern, Weißrussland sei am Konflikt beteiligt, bezeichnete Rybakow als "besonders zynisch, da sie von Staaten kommen, die Waffen im Wert von Milliarden von Dollar an die Ukraine liefern, ihr Militärpersonal ausbilden und sie mit Geheimdienstinformationen versorgen. Eben diese Länder sind nicht bloß Komplizen, sondern direkte Kriegsteilnehmer, und setzen alles daran, dass dieser Krieg andauert".

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